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Poker erklärt: Texas Hold’em, Handrangfolge und Rake

Beim Poker gewinnt nicht automatisch das beste Blatt, sondern wer am Ende den Pot bekommt – mit der stärksten Hand im Showdown oder weil alle anderen vorher aufgeben. Hier finden Sie den Ablauf einer Hand Texas Hold’em, die Wahrscheinlichkeit jeder Kombination, den Unterschied zwischen Poker gegen Mitspieler und gegen die Bank und die Regeln, die § 22b GlüStV 2021 für Online-Poker aufstellt.

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Ihr Lernweg

Wie möchten Sie Poker kennenlernen?

  1. 01LesenDer Ratgeber mit Tabellen und Beispielenca. 6 Min. Lesezeit
  2. 02Schritt für SchrittEine Hand Texas Hold’em von den Blinds bis zum ShowdownDer Ablauf als Szene zum Durchklicken
Ihr Weg: Schritt für Schritt
Schritt für SchrittEine Hand Texas Hold’em von den Blinds bis zum Showdown
Blinds, vier Setzrunden und die Auswertung zum Durchklicken.
Blatt 01

Was unterscheidet Poker von Roulette und Blackjack?

Beim Poker spielen Sie gegen andere Menschen, nicht gegen das Haus. Die Einsätze aller Beteiligten landen in einem gemeinsamen Topf, dem Pot, und den holt sich eine Person am Tisch. Der Glücksspielstaatsvertrag 2021 fasst das in eine Definition: Online-Poker ist jede Variante ohne Bankhalter, bei der verschiedene natürliche Personen an einem virtuellen Tisch gegeneinander spielen 1.

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Daraus folgt ein zweiter Unterschied. Weil niemand außer Ihnen Ihre beiden verdeckten Karten kennt, entscheidet nicht nur das Blatt, sondern auch das Setzverhalten. Wer stark setzt, kann Mitspieler mit besseren Karten zum Aufgeben bringen. Das ist der Bluff, und an Roulette- oder Blackjack-Tischen gibt es ihn nicht.

Es existieren aber auch Pokervarianten, bei denen jeder für sich gegen die Bank antritt. Sie sehen aus wie Poker, funktionieren wirtschaftlich jedoch wie ein Casinospiel mit fester Auszahltabelle. Für die Rechtslage ist dieser Unterschied entscheidend, dazu weiter unten mehr.

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Blatt 02

Wie läuft eine Hand Texas Hold’em ab?

Jede Person am Tisch erhält zwei verdeckte Karten, in der Mitte erscheinen nach und nach fünf offene Gemeinschaftskarten. Aus diesen sieben Karten bildet jeder am Ende sein bestes Blatt aus fünf. Dazwischen liegen vier Setzrunden 12.

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Vor dem Austeilen zahlen die beiden Plätze links vom Dealer-Button Pflichteinsätze, die Blinds. An einem Tisch mit 0,50 € Small Blind und 1 € Big Blind liegen also schon 1,50 € im Pot, bevor eine Karte verteilt ist. Ohne diesen Anreiz könnte jeder so lange passen, bis ihm zwei Asse zugeteilt werden. Der Button wandert nach jeder Hand einen Platz weiter, die Blinds wandern mit 12.

In jeder Setzrunde haben Sie dieselben Möglichkeiten: schieben (check), wenn noch niemand gesetzt hat; mitgehen (call) oder erhöhen (raise), wenn schon jemand gesetzt hat; oder aussteigen (fold). Wer aussteigt, verliert alles, was er in dieser Hand bereits eingezahlt hat, und keinen Cent mehr 13.

Eine Hand Texas Hold’em in sieben Schritten

  1. Small Blind (im Beispiel 0,50 €) und Big Blind (1 €) setzen.

  2. Jeder erhält zwei verdeckte Karten, die Hole Cards.

  3. Preflop: erste Setzrunde, links neben dem Big Blind beginnend. Wer mitspielen will, bringt mindestens 1 €.

  4. Flop: drei Gemeinschaftskarten offen, zweite Setzrunde.

  5. Turn: die vierte Gemeinschaftskarte, dritte Setzrunde.

  6. River: die fünfte Gemeinschaftskarte, letzte Setzrunde.

  7. Showdown: Wer noch dabei ist, deckt auf, das beste Fünf-Karten-Blatt gewinnt den Pot. Steigen vorher alle bis auf einen aus, gewinnt dieser ohne Aufdecken.

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Blatt 03

Welche Pokerhand schlägt welche?

Ganz oben steht der Royal Flush, ganz unten die höchste Einzelkarte. Dazwischen gilt eine feste Reihenfolge, die für alle gängigen Varianten mit 52 Karten dieselbe ist 11. Eine Farbe zählt dabei nie mehr als eine andere: Ein Flush in Herz ist genauso viel wert wie einer in Pik.

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Haben zwei Spieler dieselbe Kombination, entscheiden die Kartenwerte, zuerst innerhalb der Kombination und dann bei den Beikarten. Zwei Paare Asse und Fünfen schlagen zwei Paare Könige und Damen. Bei zwei gleichen Paaren Buben gewinnt, wer die höhere fünfte Karte hält, den sogenannten Kicker. Sind alle fünf Karten gleich hoch, wird der Pot geteilt 11.

Die Tabelle zeigt, wie selten jede Kombination ist, wenn Sie genau fünf Karten aus einem gemischten Paket ziehen. Die Prozentwerte sind aus den Kombinationszahlen berechnet.

Poker-Handrangfolge mit Wahrscheinlichkeiten

Pokerhände von der stärksten zur schwächsten, Wahrscheinlichkeit bei fünf zufälligen Karten aus 52
RangHandBeispielMögliche BlätterWahrscheinlichkeitIm Schnitt einmal je
1Royal FlushA♠ K♠ D♠ B♠ 10♠40,000154 %649.740 Blätter
2Straight Flush9♥ 8♥ 7♥ 6♥ 5♥360,00139 %72.193 Blätter
3Vierling (Poker)7♣ 7♦ 7♥ 7♠ K♦6240,0240 %4.165 Blätter
4Full HouseD♣ D♦ D♠ 4♥ 4♣3.7440,144 %694 Blätter
5FlushA♦ B♦ 8♦ 6♦ 2♦5.1080,197 %509 Blätter
6Straße10♣ 9♦ 8♠ 7♥ 6♣10.2000,392 %255 Blätter
7Drilling5♠ 5♥ 5♦ K♣ 9♠54.9122,11 %47 Blätter
8Zwei PaareB♥ B♣ 4♠ 4♦ A♣123.5524,75 %21 Blätter
9Ein Paar10♥ 10♠ K♦ 7♣ 3♠1.098.24042,26 %2,4 Blätter
10Höchste KarteA♣ D♥ 9♠ 6♦ 3♣1.302.54050,12 %2 Blätter

Berechnung: Aus 52 Karten lassen sich 2.598.960 verschiedene Fünf-Karten-Blätter bilden. Wahrscheinlichkeit = mögliche Blätter der Kombination geteilt durch 2.598.960. Straight Flush ohne Royal Flush, Flush und Straße jeweils ohne Straight Flush gezählt. Beim Texas Hold’em mit sieben Karten liegen die Werte für starke Hände deutlich höher.

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Blatt 04

Wie oft bekommen Sie beim Texas Hold’em eine starke Starthand?

Seltener, als es sich am Tisch anfühlt. Zwei Asse bekommen Sie im Schnitt in einer von 221 Händen, das sind 0,45 %. Irgendein Paar als Starthand kommt in einer von 17 Händen, also in rund 5,9 % der Fälle.

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Mit einem Paar auf der Hand trifft der Flop in etwa 11,8 % der Fälle einen Drilling, landläufig ein Set. Gerechnet ist das so: Von den 50 unbekannten Karten passen zwei zu Ihrem Paar, und die Wahrscheinlichkeit, dass keine der drei Flop-Karten darunter ist, liegt bei 17.296 von 19.600 möglichen Flops. Der Rest sind die 11,8 %.

Halten Sie nach dem Flop vier Karten einer Farbe, fehlen noch neun Karten dieser Farbe im Paket. Bis zum River haben Sie damit zwei Versuche, und der Flush kommt in knapp 35 % der Fälle. Rund zwei von drei Malen bleibt er aus. Ob sich das Mitgehen lohnt, hängt deshalb davon ab, wie viel im Pot liegt und was Sie für die nächste Karte bezahlen müssen.

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Blatt 05

Rake statt Hausvorteil: Wie verdient der Anbieter am Poker?

Im Peer-Poker setzt das Haus nichts und gewinnt nichts. Es behält stattdessen von jedem Pot einen Anteil ein, den Rake. Laut dem Wikipedia-Artikel zu Poker liegt er zwischen 4 und 20 % der Potgröße, der Artikel zu Texas Hold’em nennt für Spielbanken üblicherweise 5 % des Pots oder alternativ eine feste Gebühr pro halbe Stunde 1312.

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Für Sie bedeutet das: Am Tisch wird Geld nur umverteilt, abzüglich dieses Anteils. Die Summe aller Spieler verliert zusammen genau den Rake. Ein Rechenbeispiel mit runden, erfundenen Zahlen: An einem Tisch mit 1 € Big Blind wächst ein Pot auf 20 €, der Anbieter nimmt 5 %, der Gewinner erhält 19 €. Über 100 solcher Hände sind 100 € aus dem Spiel verschwunden, ganz gleich, wer sie gewonnen hat.

Ob Sie langfristig vorne liegen, hängt deshalb davon ab, wie viel besser Sie spielen als die anderen am Tisch – und ob dieser Vorsprung größer ist als der Rake. Beim Roulette ändert Können am Hausvorteil nichts. Beim Poker zahlt der Rake jeder, die Fehler der Mitspieler dagegen landen bei dem, der sie ausnutzt.

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Blatt 06

Ist Poker ein Glücksspiel oder ein Geschicklichkeitsspiel?

Rechtlich ist Poker in Deutschland ein Glücksspiel, sonst bräuchte es keine Erlaubnis nach dem Glücksspielstaatsvertrag. Die Forschung zeigt, dass beides wirkt, nur auf unterschiedliche Zeiträume.

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Eine Studie an der Universität Bremen ließ 300 Personen in 60 computergestützten Händen Texas Hold’em um Geld spielen und teilte die Karten gezielt zu. Ergebnis: Erfahrene Spieler erzielten keinen höheren Endbetrag als durchschnittliche, die Kartenverteilung entschied. Allerdings verloren die Erfahrenen mit schlechten Karten weniger 14. Eine US-Auswertung der World Series of Poker 2010 kam zu einem anderen Bild: Vorab als stark eingestufte Spieler erzielten im Schnitt über 30 % Rendite auf ihre Startgelder, alle übrigen minus 15 % 15.

Beide Befunde passen zusammen. Über eine Sitzung von 60 Händen dominiert der Zufall, über Hunderte Turniere setzt sich Können durch. Steuerlich wirkt dieser Geschicklichkeitsanteil sich ebenfalls aus; was der Bundesfinanzhof dazu entschieden hat, steht auf der Seite Steuer auf Casino-Gewinne.

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Blatt 07

Wie funktioniert Texas Hold’em gegen die Bank?

Nach der Beschreibung der Staatlichen Lotterie- und Spielbankverwaltung setzen Sie zuerst einen Grundeinsatz, die Ante. Sie und die Bank erhalten je zwei Karten, die der Bank bleiben verdeckt. Dann entscheiden Sie: aussteigen und die Ante verlieren, oder einen Einsatz auf den Flop setzen. Vor Turn und River können Sie jeweils noch einmal in Höhe der Ante setzen oder ohne weiteren Einsatz weiterspielen 9.

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Abgerechnet wird gegen die Hand der Bank. Ist Ihr Blatt besser, zahlen die Einsätze auf Flop, Turn und River 1 zu 1, die Ante nur ab einer Straße. Ist die Bank besser, sind alle Einsätze verloren, bei Gleichstand gehen sie zurück 9. Bei 1 € Ante kosten Turn und River also je 1 €, wenn Sie dort setzen; die Spanne für den Flop-Einsatz und alle Tischlimits stehen in der Spielinfo 9.

Die Auszahlungsquote gibt der Anbieter mit rund 99 % an, allerdings nur bei durchgehend optimaler Spielweise. Für die freiwillige Bonuswette nennt er 91,1 % 9. Bluffen ist zwecklos: Die Bank steigt nie aus.

Poker gegen Mitspieler und gegen die Bank im Vergleich

Zwei Spielformen mit denselben Karten und derselben Handrangfolge
MerkmalPoker gegen MitspielerTexas Hold’em gegen die Bank
Gegnerandere Spielerinnen und Spielerdie Bank
Einnahme des AnbietersRake oder GebührVorteil aus der Auszahltabelle
Bluffmöglichwirkungslos
Gewinnder Pot der Mitspielerfeste Quoten, z. B. 1 zu 1
Einordnung im GlüStV 2021Online-Poker, § 22bOnline-Casinospiel, § 22c
Online erlaubtmit Erlaubnis für alle Ländernur, wo ein Land es zulässt

Die Einordnung folgt den Begriffsbestimmungen in § 3 Abs. 1a GlüStV 2021: Online-Casinospiele sind Nachbildungen von Bankhalterspielen, Online-Poker ist Poker ohne Bankhalter 1.

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Blatt 08

Ist Online-Poker in Deutschland erlaubt?

Ja, mit einer eigenen Erlaubnis. Der Glücksspielstaatsvertrag lässt im Internet nur bestimmte Spielformen zu, Online-Poker gehört ausdrücklich dazu 2. Die Erlaubnis wird mit Wirkung für alle Länder erteilt 3, die GGL führt Online-Poker in ihrer Whitelist als eigene Kategorie, getrennt von virtuellen Automatenspielen 7. Wer dort nicht steht, bietet Poker in Deutschland ohne Erlaubnis an.

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Auch für eine erlaubte Pokerseite gilt: Jede einzelne Variante braucht eine eigene Zulassung, Varianten ohne sie sind unerlaubtes Glücksspiel 4. Die konkreten Obergrenzen für Blinds, Tischkapital und Turnier-Startgelder legt die Behörde in der jeweiligen Erlaubnis fest, nicht im Gesetz. Dazu gelten die Regeln für alle Online-Angebote, etwa das monatliche Einzahlungslimit von grundsätzlich 1.000 € über alle Anbieter 6 und die OASIS-Spielersperre.

Poker gegen die Bank ist rechtlich kein Online-Poker, sondern ein Online-Casinospiel, und die darf jedes Land selbst zulassen 5. In Bayern veranstaltet der Freistaat sie über die Staatliche Lotterie- und Spielbankverwaltung 8, deren Angebot Texas Hold’em gegen die Bank führt 9. Schleswig-Holstein hat Erlaubnisse für Online-Casinospiele an private Anbieter vergeben 10; ob dort Pokervarianten gegen die Bank laufen, sagen die amtlichen Seiten nicht.

Was § 22b GlüStV 2021 für Online-Poker vorschreibt

Fünf Regeln aus dem Paragrafen, die Sie am Bildschirm direkt bemerken 4:

  • Nur Menschen dürfen gegeneinander spielen. Wer ein Programm automatisch für sich spielen lässt, nimmt an unerlaubtem Glücksspiel teil.
  • Ihren Tisch wählen Sie nicht selbst: Gibt es mehrere Tische mit demselben Angebot, werden Sie zufällig zugeteilt.
  • Mehrere Pokerspiele gleichzeitig sind verboten. Die Behörde kann bis zu vier Tische gleichzeitig erlauben.
  • Für Mindesteinsätze je Hand, das Geld am virtuellen Tisch und Turnier-Startgelder legt die Erlaubnis Höchstgrenzen fest.
  • Jede Pokervariante muss vorher einzeln erlaubt werden, wesentliche Regeländerungen ebenso.
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Fragen

Häufige Fragen zum Poker

Was ist die beste Hand beim Poker?

Der Royal Flush: Ass, König, Dame, Bube und Zehn in einer Farbe. Bei fünf zufälligen Karten kommt er im Schnitt einmal in 649.740 Blättern vor.

Schlägt ein Flush eine Straße?

Ja. Der Flush steht in der Rangfolge über der Straße, weil er seltener ist: 5.108 gegen 10.200 mögliche Blätter aus 52 Karten.

Was ist der Unterschied zwischen Small Blind und Big Blind?

Beides sind Pflichteinsätze vor dem Austeilen. Der Big Blind ist meist doppelt so hoch, etwa 1 € gegenüber 0,50 €, und legt den Mindesteinsatz für die erste Setzrunde fest.

Hat Poker einen Hausvorteil?

Beim Poker gegen Mitspieler nicht. Der Anbieter verdient am Rake, einem Anteil am Pot. Beim Poker gegen die Bank dagegen schon, dort steckt der Vorteil in der Auszahltabelle.

Darf ich in Deutschland online Poker spielen?

Ja, bei einem Anbieter mit Erlaubnis für Online-Poker. Wer sie hat, steht in der Whitelist der GGL unter der Kategorie Online-Poker. Die Erlaubnis gilt für alle Länder.

Warum kann ich meinen Pokertisch online nicht selbst aussuchen?

Weil § 22b Abs. 4 GlüStV 2021 es verbietet. Gibt es mehrere Tische mit demselben Spielangebot, muss der Anbieter Sie zufällig zuteilen. Damit kann sich niemand gezielt an einen Tisch mit Anfängern setzen.

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Anhang · Quellen

Quellen

  1. [1]Bayerische Staatskanzlei: § 3 GlüStV 2021, Begriffsbestimmungen, abgerufen 21.10.2026 zum Text
  2. [2]Bayerische Staatskanzlei: § 4 Abs. 4 GlüStV 2021, abgerufen 21.10.2026 zum Text
  3. [3]Bayerische Staatskanzlei: § 9a Abs. 1 Nr. 3 GlüStV 2021, Ländereinheitliche Verfahren, abgerufen 21.10.2026 zum Text
  4. [4]Bayerische Staatskanzlei: § 22b GlüStV 2021, Online-Poker, abgerufen 21.10.2026 zum Text
  5. [5]Bayerische Staatskanzlei: § 22c GlüStV 2021, Online-Casinospiele, abgerufen 21.10.2026 zum Text
  6. [6]Bayerische Staatskanzlei: § 6c GlüStV 2021, Selbstlimitierung; Limitdatei, abgerufen 21.10.2026 zum Text
  7. [7]Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder: Übersicht erlaubter Anbieter (Whitelist), Kategorie Online-Poker, Seitenstand 02.10.2026, abgerufen 21.10.2026 zum Text
  8. [8]Bayerische Staatskanzlei: Art. 1 Abs. 3 BayAGGlüStV, abgerufen 21.10.2026 zum Text
  9. [9]Staatliche Lotterie- und Spielbankverwaltung: Texas Hold’em gegen die Bank, Regeln und Auszahlungsquoten, abgerufen 21.10.2026 zum Text
  10. [10]Innenministerium Schleswig-Holstein: Online-Casinospiele in Schleswig-Holstein, letzte Aktualisierung 21.10.2026, abgerufen 21.10.2026 zum Text
  11. [11]Wikipedia: Hand (Poker), abgerufen 21.10.2026 zum Text
  12. [12]Wikipedia: Texas Hold’em, abgerufen 21.10.2026 zum Text
  13. [13]Wikipedia: Poker, abgerufen 21.10.2026 zum Text
  14. [14]Meyer, von Meduna, Brosowski, Hayer (Universität Bremen): Is Poker a Game of Skill or Chance? A Quasi-Experimental Study, Journal of Gambling Studies 29 (2013), S. 535–550, abgerufen 21.10.2026 zum Text
  15. [15]Levitt, Miles: The Role of Skill Versus Luck in Poker: Evidence from the World Series of Poker, NBER Working Paper 17023, abgerufen 21.10.2026 zum Text
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