Zum Durchklicken
Eine Runde Schritt für Schritt
Sieben Jetons, einer je Wettart, ein Wurf und die Abrechnung jeder einzelnen Wette – dazu die Rechnung, warum jede Quote der Bank 2,70 % lässt.
7 Jetons zu 1 €, einer je Wettart, alle um die 17 gesetzt.
Die Einsatzphase läuft. Auf dem Tableau liegen sieben Jetons zu je 1 €, einer für jede Wettart: Plein auf der 17, Cheval auf der Linie zwischen 17 und 20, Transversale am Rand der Dreierreihe 16 bis 18, Carré auf dem Kreuzpunkt von 17, 18, 20 und 21, Sixain zwischen zwei Dreierreihen, dazu das zweite Dutzend und Schwarz. Jede Wette wird für sich abgerechnet.
Je mehr Zahlen ein Jeton abdeckt, desto öfter trifft er: von 2,70 % bis 48,65 %.
Wo der Jeton liegt, bestimmt, welche Zahlen er abdeckt: eine beim Plein, zwei beim Cheval, drei, vier und sechs bei Transversale, Carré und Sixain, zwölf beim Dutzend und 18 bei Schwarz. Die Trefferchance ist die Zahl der abgedeckten Fächer geteilt durch 37. Die Färbung zeigt, wie viele Jetons eine Zahl betreffen. Fällt die 17, gewinnen alle sieben.
„Rien ne va plus“: Die Einsätze sind gesperrt, die Kugel fällt in die 19.
Mit „Rien ne va plus“ endet die Einsatzphase, am Bildschirm läuft stattdessen die Einsatzzeit ab. Ab jetzt ist keine Wette mehr möglich. Kessel und Kugel laufen gegeneinander, bis die Kugel in einem Fach liegen bleibt. Hier ist es die 19, der erste Wurf einer Zufallsfolge mit festem Startwert, die auch die Gegenprobe am Ende verwendet. Nur zwei der sieben Jetons decken die 19 ab.
2 von 7 Jetons gewinnen: Sixain und Dutzend bringen 9 € zurück, die Runde endet mit +2 €.
Der Croupier markiert die 19 und rechnet jede Wette einzeln ab. Das Sixain 16 bis 21 zahlt 5 zu 1, also 5 € Gewinn plus 1 € Einsatz, das zweite Dutzend 2 zu 1, also 3 € zurück. Plein, Cheval, Transversale, Carré und Schwarz verlieren, diese Jetons gehen an die Bank. Von 7 € Einsatz kommen 9 € zurück, die Runde endet mit 2 € Plus.
Jede Quote folgt einer Regel: 36 geteilt durch die abgedeckten Zahlen, minus 1.
Die Auszahlungen sind kein Zufall. Teilt man 36 durch die Zahl der abgedeckten Fächer und zieht 1 ab, ergibt sich jede Quote: 35 zu 1 für eine Zahl, 17 für zwei, 11 für drei, 8 für vier, 5 für sechs, 2 für zwölf und 1 für 18. Weil der Kessel aber 37 Fächer hat, bringt jeder Euro Einsatz im Mittel nur 0,973 € zurück, bei jeder Wettart gleich.
Fair wäre 36 zu 1: In 37 Runden auf eine Zahl kommen nur 36 € zurück.
Angenommen, in 37 Runden fällt jede Zahl genau einmal. Wer jedes Mal 1 € auf die 17 setzt, hat 37 € eingesetzt und trifft einmal: 35 € Gewinn plus 1 € Einsatz, also 36 € zurück. Fair wäre eine Quote von 36 zu 1, dann käme der ganze Einsatz zurück. Die fehlende Einheit von 37 ist der Hausvorteil von 2,70 %, und er steckt in jeder Wette am Tisch.
370.000 Runden mit denselben Einsätzen: Die Bank behielt 2,47 % statt der berechneten 2,70 %.
Zur Gegenprobe läuft dieselbe Verteilung aus sieben Jetons 370.000 Runden lang, beginnend mit der gezeigten Runde. Eingesetzt wurden 2.590.000 €, zurück kamen 2.526.135 €. Die Bank behielt also 2,47 %, nahe an den 2,70 % aus der Rechnung, aber nicht genau, denn auch nach so vielen Runden schwankt das Ergebnis. Die 17 fiel 10.029-mal, erwartet waren 10.000. Die Balken zeigen jede Wettart einzeln.